Der Girl`s day war ein voller Erfolg. 76 Mädchen und 7 Jungen unserer Schule nahmen an diesem Tag begeistert teil.

Der Tag, der für Mädchen ins Leben gerufen wurde,  weckte diesmal auch das Interesse der Jungs. Sie kamen zu Frau Porath und beschwerten sich darüber, dass nur  Mädchen  an diesem Tag  einen Beruf im technischen Bereich erkunden dürfen. Die Idee des Girl`s day ist es, junge Menschen an Berufe heranzubringen, die sonst vorwiegend vom anderen Geschlecht gewählt wird. So durften die Jungen bei Interesse gleichberechtigt einen Beruf  erkunden, der sonst vorwiegend von Mädchen gewählt wird. So machten sich auch 7 Jungen aus den Klassen 6 und 7 auf den Weg. Sie erkundeten die Berufe Erzieher, Hauswirtschafterin und Apothekerfachangestellte. Die Vorbereitung des Girl`s day lief ca. 2 Monate. In dieser Zeit nahmen die Schülerinnen Kontakt zu 58 verschiedenen Betrieben auf und informierten sich über die dort angebotenen Möglichkeiten. Die Eltern stellten den Antrag auf Unterrichtsbefreiung für den Girl`s day und Frau Porath veröffentlichte in regelmäßigen Abständen die aktuelle Teilnehmerinnenliste.

Bei der Nachbesprechung füllten alle Teilnehmer einen Fragebogen über ihre Erfahrungen am Girl`s day aus, die von der Mädchenförderungs-AG ausgewertet wurden.  

Im Folgenden die dabei entstandenen Texte.

 

 

Antonia Schwetzler (5c): Arztpraxis bei Dr. Saupe

„Der Tag verlief eigentlich sehr ruhig. Als erstes wurde mir alles gezeigt und dann waren aber kaum Leute da. Es hat mir alles gut gefallen, besonders der Umgang mit Menschen.“

 

Lena Langer (5c): Polizei-Präsidium Bonn

„Als erstes wurde mir die Einsatzzentrale gezeigt. Ich durfte mir auch das Schießkino, die JVA und die Einsatzwagen anschauen.“

 

Katja Kahle 8a, MäFö AG

 

 

Nina Zurdel aus der 6a war am Girl´s Day beim BGS (Bundes Grenz Schutz):

Insgesamt war es sehr interessant und die Mädchen dort durften als erstes Boxen, was allen sehr gut gefallen hat. Nachdem sich die Mädchen am Boxsack so richtig ausgetobt haben, fuhren sie zum Flughafen, wo sie bei der Kontrolle der Passanten zusehen durften. Zum Schluss haben sich die Mädchen in einem Raum getroffen, wo ihnen von 5 Frauen die letzten Fragen beantwortet wurden.

 

 

Die Firma Moeller in Bonn wurde von Stephanie Wagner aus der 6a besucht: Nachdem sie einen Schlüsselanhänger selbst gemacht hat, durfte sie eine Schaltung bauen und eine Klingel reparieren. Den Aufzug fand sie besonders toll, da dieser, sobald sie die Wand berührte, anhielt. Allen Teilnehmerinnen hat es im Betrieb sehr gefallen.

 

 

Linda Merte aus der Klasse 6b besuchte die Fachhochschule Rheinbach (Fachrichtung Parfüm):

Hier durfte sie mit Anleitung eines Professors untersuchten, ob das Parfüm echt ist oder eine Fälschung. Nach einer Pause haben die Laboranten kleine Chemiezaubertricks vorgeführt und dann hieß es auch schon Abschied nehmen.

 

Wiebke Steinert (Klasse 8d) MäFö AG

 

 

Mareike Bahl (6c): Heizungsbau Hermann Rheindorf:

Zum Schluss habe ich eine Schlange aus Kupferrohr zusammengelötet, die ich auch mit nach Hause nehmen durfte.

 

Melanie Butzke und Lisa Zieger (beide 6c): BMW Rheinbach:

Der Höhepunkt war eine Probefahrt mit einem BMW.

 

Rebecca Jütte (6c): Office Depot GMBH Bornheim:

Es war alles total super, aber am besten war, als ich in der Mittagspause saß und plötzlich alle anfingen russisch zu reden.

 

Sabrina Butzke und Alexandra Kerzmann (beide 6c): Fassbender Tenten:

Es war am Anfang langweilig, aber als wir Gabelstapler fahren durften, war es voll cool!

P.S Wir haben auch Fotos gemacht.

 

Hier ein paar Jungs die auch mit gemacht haben:

Jonas Mudlagk und Alexander Robson (beide 6c): kath.Kindergarten Odendorf:

Der Beruf wäre nix für uns, da er sehr stressig ist und die Kinder manchmal ziemlich frech sind.

 

Marius Jütte (7a): Schäfer Immobilien GMBH:

Ich habe gesehen, was eine Haushälterin alles machen muss (es ist sehr viel).

 

Phillip Zimmmermann (6a): Restaurante Deutsche Welle:

Mir hat das Brötchenschmieren besonders gut gefallen und ich habe 500 Erdbeeren geschnitten.

 

Karsten Windolph (7b): Behning-Apotheke Odendorf:

Mir gefiel, dass ich sehr viel alleine und ohne Aufsicht machen durfte.

 

Christian Möller (6c): Blumenland:

Mir gefiel das Blumenbinden gut, aber Florist werd´ ich eher nicht.

 

 

Tamara Weber (8d) MäFö AG

 

 

 

Klassenstufe 7

 

Stephanie und Rebecca besuchten am Girls-day das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Sie nahmen an mehreren Vorträgen teil, unter anderem wurden sie  über die Technik der Fingerabdrucknahme informiert.

 

Auch Julia aus der 7d lernte bei der Raiffeisenbank Voreifel einiges zur Börse und zum Aktienkauf und –verkauf.

 

Sirin Bagkan, Carola Titze und Diana Zewan (alle 7a) bearbeiteten in der Profitechnik Corus eine Metallplatte, in die sie ihre Namen und Adressen einmeißelten.

 

Die Deutsche Telekom Bonn wurde von Sabrina Backofen und Lisa Mohr aus der Klasse 7a erkundet. Sie versahen mehrere Computer mit einem ISDN-Anschluss und erkundeten die Funktionen verschiedener Handys.

 

 

Auswertung von Fragebögen (MäFö)

Judith Kroymann  (8d)

Sarah Früh (8d)

 

 

Klassenstufe 9

 

Sarah (9a) war in der UNI Bonn im Fachbereich Schreinerei. Sie begleitete die Arbeiter der Werkstatt, um diesen bei Reparaturen zu helfen. Mit ihrem so erreichten Wissen durfte sie selbst einen Schrank zusammenbauen.

 

Die zwei Neuntklässler Anja und Hanna besuchten die Fachhochschule Rhein-Sieg-Kreis in Sankt Augustin, wo sie über die Betriebswirtschaftslehre (BWL) informiert wurden.

 

 

 

Tabea Hummel (8a): Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

„Ich habe eine Homepage erstellt und mich über Betrüger und die dazugehörige Abteilung (Bafin) unterhalten.“

 

Jennifer Schnebele (8a): Fey Dachbedeckung Altendorf/Ersdorf

„Ich habe Dachpappen festgenagelt und die Dachrinnen gesäubert. Am Anfang war es schwierig, auf dem geneigten Flachdach zu laufen, aber nach einiger Zeit fühlte ich mich sehr wohl.

Auch wenn die Arbeit dort sehr kräftezehrend war, könnte ich mir gut vorstellen als Dachdeckerin zu arbeiten.“

 

Anne Pelzer (8a): Hörgeräte Hagen

„Mir wurden  die verschiedenen Geräte und Hörtests gezeigt und erklärt. Außerdem habe ich erfahren, was man im nahen Kontakt zum Kunden beachten muss. Zur intensiven Kundenbetreuung gehört auch, einiges über den Kunden zu wissen, um dann das am besten passende Hörgerät für den jeweiligen Kunden zu finden.“

 

Joanna Langer (8a): Audi Auto Zentrum Rheinbach

„Ich durfte einen Probekotflügel schleifen und lackieren, habe eine Inspektion an einem Auto durchgeführt und habe Öl und Reifen gewechselt.

Darauf bekam ich einen Einführung ins Lager vom Lageristen.“

 

Petra Zitzmann (8a): Pfahl Bestattungsinstitut Rheinbach

„Anfangs habe ich in der dazugehörigen Werkstatt geholfen, ankommende Teile ins Lager zu transportieren.

Ein besonderes Erlebnis war für mich zum ersten Mal der Kontakt mit toten Menschen.

Ich war dabei, als wir sie abholten. Ich weiß jetzt auch, wie alles abläuft, wenn man zuerst zur Kriminalpolizei muss, weil es sich um einen unnatürlichen Tod handelt.“

 

Nadja Karim (7b): Bundesgrenzschutz Heimerzheim

„Wir haben viel über den Beruf geredet und haben uns die Personalkontrolle angesehen und durften eine Sportübung machen.“

 

Kerstin Huth (7b): Bundesgrenzschutz

„Wir redeten mit Polizisten und Polizistinnen, gingen in eine Turnhalle und lernten dort ein paar Techniken zur Festnahme von Tätern.“

 

Petra Zitzmann (8a) (MäFö AG)

 

 

 

Nadine Schwichtenberg (8b): Werkstatt

„Ich habe mit dem Mechaniker der Werkstatt Reifen gewechselt und die rechte Vorderbremse erneuert. Ein anderes Auto mit Motorschaden behob ich mit Hilfe.

Später reparierten wir noch zwei andere Wagen.“

 

Christina Littau (8b): Fachhochschule Rheinbach

„Nachdem sich die Fachhochschule vorgestellt hatte, durften wir in Biologie- und Chemieraum Chromosomen selber färben und Nylon herstellen.

Nach einer anschließenden Abschlussparty wurde mir klar, dass mich Biologie wirklich interessiert.“

 

Anne Pelzer 8a, MäFö AG

 

 

 

Lisa Zimmer (8b): Stadtverwaltung

Ich habe in den Beruf Webmasterin hin geschnuppert. Es waren auch noch zwei Schülerinnen aus meiner Schule dort! Wir haben zuerst Frau Schneider, die Gleichstellungsbeauftragte, den Bürgermeister und Frau Prause, die Webmasterin begrüßt. Sie hat uns gezeigt, wo wir arbeiten sollten. Wir haben während der Arbeit auch Fotos von uns gemacht und natürlich auch vom Rathaus. Dazu haben wir einen Text erstellt, den wir auf der Internetseite www.rheinbach.de veröffentlicht haben (natürlich mit den Bilder die wir gemacht haben).

                                                                                                                                 Lisa Zimmer

 

Bianca Breuer aus der 8b besuchte die Fachhochschule. Als erstes erfuhr sie einiges über die Fachhochschule. Danach kam ein praktischer Teil. Sie färbte Chromosomen und stellte Nylon her. Zum Schluss wurde sie mit einer Vorlesung  verabschiedet.   

 

 

Tanja Weiß (8b) besuchte T- Com. Sie schaute sich die T- Galerie an, in der über die Zukunft berichtet wird, über einen Gesundheitsstuhl, über die neuen Handys und über neue Autos, die sich dem Menschen anpassen. Als letzte Station wurde ihr dann der Beruf genauer erläutert.    

 

 

Silke Lohse 8a, MäFö AG

 

 

Lisa Radermacher (8c), Lisa (8b) und Katharina (7c) waren am Girls day bei der Stadtverwaltung in Rheinbach.

„Wir fotografierten das Rathaus, suchten die Fotos aus und schrieben einen Text für die Homepage.“ www.rheinbach.de

Lisa (8b): „Der Tag hat mir bei meiner Berufsorientierung sehr geholfen.“

 

Norina Nippoldt (8c) war im Forstamt Euskirchen.

„Besonders gefallen hat mir, dass ich alle Seiten des Berufs kennen lernen konnte.“

Sie weiß jetzt, dass sie viel mehr Interessen an diesem Beruf hat, als sie vorher dachte.

 

Sabrina (8c) war an der Universität Bonn für Pflanzenkrankheiten.

„Im Gewächshaus habe ich Rost geerntet, neue Pflanzen gesät und für die Rosterhaltung gesorgt.“

Ihr wurde ein dreiwöchiges Praktikum angeboten.

 

 

Mädchenförderungs- AG Lisa Radermacher (8c), Leonie Kann (8a), Sabrina Almstedt (8c)

 

 

 

Wiebke Steinert (8d): UNI-Bonn im Sanitärbereich

„Zuerst haben wir eine Heizung gewartet, danach habe ich einen Heizungskessel gereinigt. Es wurde mir gezeigt, wie man ein Waschbecken montiert. Danach erklärte man mir das Computersystem und die verschiedenen Heizungsanlagen. Ich fand gut, dass mir alles sorgfältig erklärt worden ist.“

 

Silvi Margarian (8d): UNI-Bonn , Elektroabteilung

„Ich habe einen kleinen Verteilerkasten zusammengebaut und die Kabel auf eine Größe  gebracht und anschließend isoliert. Am Ende haben wir geguckt, ob die Schaltung funktioniert und das  Licht brennt. Hat geklappt!“

 

Irina Ott ( 8d): Uni-Bonn, Elektroabteilung

„Am Anfang wurden mir die Geräte erklärt, danach gingen wir in die Bibliothek, die gebaut werden musste, dort hab ich einen Verteilerkasten gesehen. Als wir wieder im Betrieb waren, durfte ich eine Steckdose (Verteilersteckdose) zusammenbauen und durfte es auch mitnehmen

Nach der Pause sind wir durch die Uni gegangen und ich habe alle Elektrokasten gesehen.

 

Sarah Früh (8d): Holzkunst Mostert

Ich habe beim Einbau einer Tür geholfen und eine Bank abgeschmirgelt.

 

Manchel Piassa (8a) MäFö AG