Unsere Zeit in der Partnerstadt Villeneuve lez Avignon

 

Am 27.11. 2006 machten wir uns auf den Weg nach Frankreich. Zum ersten Mal durften wir Austauschschüler die Reise mit dem Flugzeug antreten. Ein Bus brachte insgesamt 23 SchülerInnen zusammen mit Frau Schmitt-Wojcik und Frau Ludwig zum Flughafen nach Frankfurt/Hahn. Wir sind in Marseilles gelandet. Von dort aus wurden wir von einem Bus zu der Schule unserer Austauschpartner gebracht. Sie besuchen das College „Le Mourion“, dies ist eine Ganztagsschule. Auf dem Pausenhof haben sie uns empfangen.

In der Kantine war ein kleines Buffet für uns vorbereitet. Dort hielt der Schulleiter eine kurze Ansprache. Nach einem kurzen Kennenlernen wurde jeder von seiner Gastfamilie abgeholt.

Von nun an war jeder auf sich alleine gestellt.

Am nächsten Morgen gingen bzw. fuhren wir jeweils mit unseren Partnern

zur Schule. Wir wurden erneut von der Schulleitung empfangen, welcher wir dann unser Gastgeschenk überreichten. Anschließend wurde uns die Schule gezeigt.

In verschiedene Klassen aufgeteilt, nahmen wir teilweise auch mit am Unterricht teil. Wir haben gemerkt, dass es zu dem Lehrplan in Deutschland einige Differenzen gibt.

Manchmal hatten wir auch eine Stunde “für uns“, in der wir uns mit unseren Reiseheften befassten. Während der restlichen Unterrichtszeit nahmen wir mit unseren Franzosen an einigen Exkursionen teil, so auch an diesem Tag.

Am nächsten Morgen wurden wir durch ein Kloster geführt.

Da die französischen Schüler an diesem Tag früher Schulschluss hatten, verbrachten wir den Nachmittag in unseren Gastfamilien.

Donnerstags sind wir auf einen Biomarkt in Villeneuve lez Avignon gegangen. Später haben wir in der Kantine gegessen. Dort hat es uns allen eigentlich immer gut geschmeckt.

Im Anschluss sind wir noch in ein modernes Museum gefahren, in dem wir uns Filme ansahen. Anschließend fuhren wir zum „Pont du Gard“, das ist eine alte römische Brücke.

Am darauffolgenden Tag informierten wir uns durch die von den Schülern angefertigten Plakate über die Stadt Nimes, weil wir dort das Kolosseum, den Tempel und die Innenstadt besichtigten.

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien.

Montagmorgen mussten wir wieder in die Schule gehen. Wir unternahmen einen Ausflug nach Avignon. Am Abend waren wir ins Rathaus eingeladen, wo ein Empfang für uns vorbereitet war. Für dieses Ereignis hatten wir schon Tage vorher damit begonnen, einen Dank auf französisch zu formulieren, was uns sehr gut gelungen ist.

Da der Austausch in der Weihnachtszeit stattfand, erkundeten wir einen Weihnachtsmarkt in Avignon, bummelten ein bisschen durch die Stadt und ließen uns für den Rest der Zeit zu einem Picknick nieder. Es war unser letzter Tag.

Am Morgen verabschiedeten wir uns herzlich von unseren Gasteltern. Wir versammelten uns auf dem Schulhof und sagten unseren Freunden: „Auf Wiedersehen!“

 

Der Austausch war wirklich eine gute Erfahrung für`s Leben, und wir empfehlen jedem, der eine solche Chance bekommen sollte, sie zu nutzen!

 

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