
Bericht von Sandra N.
aus der 5 c
Meine Eltern waren am Morgen der
Einschulung noch aufgeregter als ich.
Um 10.00 Uhr haben wir, die
Schüler und Schülerinnen neuen 5er Klassen uns vor der Kirche getroffen. Manche kannten
sich noch aus der alten Schule, andere haben sich noch nie gesehen. Vor der
Kirche bekamen wir von zwei älteren Schülerinnen ein farbiges Schild mit
unserem
Namen und einem Zeichen. Nach der
Einschulungsmesse ging es zur
Stadthalle. Die 6er Klassen führten zu unserer Begrüßung etwas vor. Zuerst
dachten wir, dass die das total langweilig machen. Falsch gedacht! Mit lauter
Musik wurden wir dann empfangen und die Kinder stürmten mit Schildern auf die
Bühne. Zuerst erkannte man das Wort nicht, aber dann ordneten sich die Kinder
mit den Buchstaben und „Herzlich Willkommen“ stand vor uns. Alle haben
geklatscht und gepfiffen. Es folgte
eine Rede der Schulleiterin. Sie hat alles gesagt, was man für einen reibungslosen
Ablauf des Tages wissen musste. Dann haben Schüler/innen der Klassen 6
„Akrobatik“
vorgeführt. Zum Schluss haben sie
fast alle alles vergessen. Es war ja erst der 2. Schultag nach den
Sommerferien. Da kann man schon mal etwas vergessen. Nach den Aufführungen rief
Herr Radlanski die neuen Klassenlehrer auf die Bühne.
Ich hatte schon geahnt, dass alle mit gleicher Farbe in eine Klasse kommen. So
war es dann auch. Ich kam zu Herrn Kugelmeier. Klasse 5c sollte er übernehmen.
Ich wollte nicht in diese Klasse!!! Aber ich gehörte dazu. Ich fand Herrn
Kugelmeier zuerst nicht nett, er machte einen so strengen Eindruck. Aber
Gefühle können täuschen. Inzwischen weis ich,
dass er das Gegenteil ist, total witzig und nett. Draußen machte er ein
Foto von mir und meiner neuen Klasse. Dann hat er uns in die neue Klasse
geführt und wir haben ein Wahrheitsspiel
gespielt. Kurz danach kamen schon die Eltern mit unseren neuen Schulbüchern und
holten uns wieder ab. Das war mein erster Schultag an der Tomburg-Realschule.