Girls´ Day 2009
Der 23. April 2009 war wieder mal ein besonderer Tag in der TRR. An diesem Tag erkundeten 110 Mädchen und 84 Jungen unserer Schule die Berufswelt. Die Nutzung dieses Angebotes der Berufswelt gehört fest zum Programm der Berufswahlfindung. So suchen die Schüler und Schülerinnen der Stufen 5 und 6 Betriebe und Berufe aus dem Umfeld (Eltern, Nachbarn, Verwandte). Dabei sammeln viele zum ersten Mal erste Eindrücke aus der Arbeitswelt und die Hemmschwelle der Kontaktaufnahme wird geringer. Ältere Jugendliche erkunden vorwiegend solche Berufe, die vorwiegend vom anderen Geschlecht ausgeübt werden. Ursprünglich war der Girls´ Day nur für Mädchen gedacht, doch in den letzten Jahren gibt es immer mehr Angebote für Jungen. Jungen unserer Schule waren vor 5 Jahren „Pioniere“. Im Sinne der Gleichberechtigung nahmen sie Kontakt zu Kindertagesstätten und Altenheimen auf und erkundeten als erste soziale Berufe. In diesem Jahr waren 43% der Teilnehmer Jungen. Frau Porath sammelte seit Januar die Anträge der Eltern auf Unterrichtsbefreiung für diesen Tag. Dabei kam es zu vielen intensiven Beratungsgesprächen, denn der Schritt in die Berufswelt erfordert viel Mut.
Aber nicht nur in Einzelpraktika außerhalb der Schule wurden Berufe erkundet. Herr Kugelmeier und Frau Stork erkundeten die Kläranlage in Rheinbach mit den Mädchen und Jungen aus Stufe 6, die selbst keinen Platz gefunden hatten. Herr Köchling führte einen Technikkurs für Mädchen aus der Stufe 8 durch. Ein besonderes Angebot bekamen interessierte Jungen aus der gleichen Stufe. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheinbach, Frau Schneider, sponserte einen Babysitterkurs nur für Jungen.
Herr Mischke führte ein Chemieprojekt durch und für interessierte Schüler/innen aus Stufe 10 gab es einen Vortrag über die Möglichkeiten eines „sozialen Jahres“ nach dem Schulabschluss. Dieser Vortrag wurde von der Schwesternschaft des Deutschen roten Kreuzes angeboten.
Zur gleichen Zeit war noch eine Gruppe mit Herrn Jansen und Herrn Schipper in Deinze und wir hatten Schülerinnen und Schüler aus der Partnerstadt Villeneuve zu Besuch. Das alles nennt man „lebendige Schule“.
24.11.2009
Monika Porath